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Hört – Hört!

Es ist jetzt tatsächlich schon wieder zwei Jahre her, daß ich etliche Schreibende fragte, ob sie denn Lust hätten, sich eine Geschichte auszudenken, die auf einen von mir vorgegebenen Schlußsatz zuläuft und als Besonderheit auch noch jeder ihren/seinen Teil davon zu vertonen. Welch eine Freude, es wollten alle mitmachen und es entstand ein absolut ungewöhnliches Projekt: „Hört – Hört, Geschichte am Feuer“.

Es war für mich eine unglaublich beglückende Erfahrung, eine intensive Zusammenarbeit von Menschen, die sich noch nie begegnet waren und ich habe mich so gefreut darüber, daß jetzt Andreas Glumm seinen wundervollen Teil der Geschichte wieder hervorgekramt und damit an dieses Projekt erinnert hat. Er war damals zwar schreib- aber nicht lesebereit und so musste ich, um an seine Poesie zu kommen, sie selber vorlesen!

War das Projekt erfolgreich, die Geschichte stimmig?

Das soll entscheiden wer will, für mich liegt das größte Glück schon darin, daß es stattfinden durfte, daß wir uns begegnet sind und ein Erzählfaden von Hand zu Hand gereicht wurde.

Vielen Dank nochmal an alle Mitwirkenden, es war so schön mit Euch!

Womöglich hab ich ja mal wieder so eine Idee … dann werde ich mich melden!

„Ich kenne ihn“, sagte die Kantorka

Eine alte sorbische Sage, als Nachdichtung  über Macht und Wahnsinn, Verführung und bitterste Armut. Und über Hingabe und grenzenloses Vertrauen darauf, daß das Gute im Menschen siegen wird.

In einer Welt voller Krieg und Elend gerät ein armer Bursche in die Fänge eines Müllers, der seine Seele verkauft hat, und wird in Schwarzer Magie ausgebildet. Alles nimmt einen sehr tragischen Verlauf. Es geht um Leben und Tod, und am Ende bleibt nur noch der Glaube an die Kraft der Liebe.

Ein paar Textstellen, zwei Stimmen, wenige Bilder… alles weitere darf sich gestalten in der Vorstellung der Hörenden.

Hochhorn-2175
Bild: Graugans

Die Mühle im Koselbruch – elf und einer

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERABild: Herr Ärmel

Hahnenkampf

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA Bild: Herr Ärmel

Wie man auf Flügeln fliegt

 

Vielen Dank hinauf zu den Sternen an O. P. und seinen K r a b a t , aus dem die gesprochenen Textauszüge stammen!

Herzlichen Dank an Herrn Ärmel für die Bilder!

Einen Gruß an den freundlichen fremden Mann, der mich eines Abends auf der Landstraße nach dem Weg zum Meer fragte und mir zum Dank aus diesem Buch vorlas.