T.6 der Mutmaßungen über Engel

Von Herrn Riffmaster …Großmeister im Betreiben eines Panoptikums und Glückshändler…

Stichwort: Engel
Da gibt es so ein Weihnachtslied, das mich ganz besonders berührt und da eben Engel im Mittelpunkt stehen, habe ich für dieses Graugans-Projekt ausgesucht:

Les Anges dans nos campagnes (Hört der Engel helle Lieder / Hört ihr, wie die Engel singen / Engel auf den Feldern singen / Engel haben Himmelslieder usw.) ist ein französisches Weihnachtslied. Text und Musik stammen aus Frankreich. Die Entstehung wird gemeinhin auf das 18. Jahrhundert datiert. Die älteste gedruckte Quelle ist die Sammlung Choix de cantiques sur des airs nouveaux (1842) des Abbé Louis Lambillotte. Es gibt unterschiedliche Versionen des Liedes. Der Text beruht frei auf der Verkündigung der Engel an die Hirten aus der Weihnachtsgeschichte (Lk 2,8–18 EU). Der lateinische Refrain Gloria in excelsis Deo bedeutet: „Ehre sei Gott in der Höhe.“

Es gibt zahlreiche Bearbeitungen und unzählige Aufnahmen des Liedes, das in viele Sprachen übersetzt wurde. Eine deutsche Textfassung stammt von Otto Abel (1905–1977) („Hört der Engel helle Lieder“). Sie entstand 1954 und fand Aufnahme in das Evangelische Gesangbuch (EG 54)

Rolf Zuckowski veröffentlichte 1987 seine Textfassung „Hört ihr, wie die Engel singen“ (Quelle: wikipedia)

Diese Fassung habe ich allerdings nicht auf youtube gefunden, daher eine andere, auch nicht schlecht, und zwar die der Stuttgarter Hymnus – Chorknaben:

8 Gedanken zu „T.6 der Mutmaßungen über Engel

  1. Lieber Herr Riffmaster, so sorry, aber auf unerklärliche Weise bist mit Deinem Beitrag im Kommentar von T.2 gelandet, selbstverständlich gehörst du hierher! Ich dank Dir für das schöne Lied und wenn wir alle leise sind, hören wir sie vielleicht, die hellen Lieder der Engel…

  2. Ich gestehe … nun habe ich ein bisschen gezögert: soll ich jetzt Chorgesang hören? Nein, ich habe doch keine Vorurteile – lach – also bin ich über die Hürde alter Glaubenssätze gesprungen und habe gelauscht und irgendwie hat mich dann der Gesang doch erreicht …
    schön wie du verlinkst und verwebst, so lerne ich viele neue Blogs kennen, die Menschen dahinter kann ich bei diesen kurzen Besuchen erst noch erahnen, aber das kann sich ja ändern!
    Herzliche Nikolausigrüsse
    Ulli

  3. große Freude, dieses Lied wieder zu hören! Danke für diesen Hinweis!
    Wir haben es mal, ich glaube zu viert, mehrstimmig zu Weihnachten in der Kirche gesungen. Für mein Empfinden war es ein unglaublicher Klang, allein schon durch dieses jubelnde Gloria. Könnte eine Fassung von Hämdel gewesen sein. Das Nachgraben in meinem Notenfunduns förderte nichts mehr zu Tage, doch wenn ich den Text habe, dann können wir es bei Gelegenheit zusammen singen! Und so eine Gelgenheit sollte sich doch schier mal ergeben!
    Liebe Grüße vom Margitschneck

  4. Ich mag das Lied sehr gerne und habe es in meiner Kindheit mit dem Schulchor in einer Kirche gesungen. Das Gloria begleitet mich heute noch als Ohrwurm.
    Liebe Grüsse – Uta

  5. Abgesehen von dem trefflichen Musikkebeitrag rühren mich Ihre Riffmasterbezüglichen Worte an: „Großmeister im Betreiben eines Panoptikums und Glückshändler…“ Ja, das ist er in der Tat! Wie famos beschrieben, meine Liebe.
    Applaudierennde Grüße, die Ihre.

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