Der vermeintliche Höhepunkt des Jahres ist überschritten, es geht also wieder abwärts. Es gibt aber in einem Kreis kein Oben und Unten. Der Kreis dreht sich im Kreis herum, jede Umdrehung ist stets das Gleiche aber nie Dasselbe … nie.
Gestern ist vergangen, morgen noch nicht da und das Jetzt ist vorbei, sobald ich es ausspreche.
Wo leben wir also … im Dazwischen, aber das existiert ja nicht, oder?
Ich warte auf die Stunde der Glühwürmchen, sage ich zur Fledermaus.

Aus der fernen Nähe zerfließende Grüße an die liebe Frau Kraulquappe
Bei genauerer Betrachtung ist Gegenwart ein seltsames Wort für das, was es bezeichnet. Gegen was, und warum? (Spontaner Gedanke nach dem dritten Glas Wein, Verzeihung.)
Da ich ja permanent wörterforschend unterwegs bin, um nicht zu sagen wortklauberisch penetrant … finde ich Deine Betrachtung der „Gegenwart“ extrem interessant … und der Wein, naja, der Lateiner in Dir würde vielleicht sagen: in vino… Du weißt…
Vielleicht wäre ich ohne Weinunterstützung gar nicht darauf gekommen.