24 T.-Mutmaßungen über das Fremde, Tag 2

Das eigentliche Fremde ist und bleibt die Fremde in mir
heute begnet mir diese unheimliche Leere, als mich eine scheinbar bedrohliche Atmosphäre auf meinem Sofa liegend, streifte.
Dieses Gefühl von Verlassenheit und eine Traurigkeit, die unerklärbar wabert
– keine Aktivität von der Aktivistin
– keine Idee von der Ideologin
– kein Schritt von der Läuferin
und keine Gedanken von der Denkerin
– kein Ton von der Sängerin
– kein Strich von der Malerin
und kein Wort von der Dichterin
– DAS NICHTS –
gefangen in der eigenen, unwegsamen Wüste… diese ungeliebte Irgendeine  gepaart mit der Angsthäsin in mir – sie ist mir fremd (geworden?)
Bin oder war ich doch diese taffe Person, die selbst in schwierigsten Aufgaben in erster Funktion, Sicherheit und Ordnung zu schaffen, vermag und der es an Einfällen gegen Unwegsamkeiten nicht mangelt.
DENKSTE….
Und so stehe ich nun neben mir – kein Wissen-  wie und wer ich – war und bin.
So denn zum Aufbruch rufend! Mir meine Fremde ansehen und mir (wieder?) bekannt werden.
Tja wie soll ich’s sagen, es ist wie es ist, ich MAG sie NICHT (er)leiden.
Und dennoch sind sie da: unaufgefordert,  unbequem und  barfuß –  meine Fremdheiten.
Meist fehlt es mir an Mut mir selber einwenig näher zu kommen um meine Wüste zu
– JA was denn eigentlich – UMÄRMELN ?????
Wen soll oder kann ich denn bitten?
Mich an die Hand zu nehmen und mich liebevoll in diese Wüste zu begleiten?
Die größte Hoffnung- eine Oase, die wir dann teilen.

Meine Adventbitte, lass mich ein wenig gnädiger sein mit fremden Menschen und fremden Begebenheiten – vielleicht auch mit mir selber….

Gastbeitrag: Die Seiltänzerin

2 Gedanken zu „24 T.-Mutmaßungen über das Fremde, Tag 2

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